Winterlied

von epilog am 6. Dezember 2009 um 19:32 | | Kein Kommentar

Winterlied

Es ist ein Winterlied,
ruhig und schön und kalt

es
ist Platz hier fĂŒr dich
hier und jetzt
Schnee schwimmt in dich blind

vom
Tau
dunkel der DĂ€mmerung
suchst du das einfachste Wort
das bleibt

die
Zeit
verschwendet sich selbst
doch immer kannst du sie kosten
leicht wie ein Kuss

so
kalt
fallen die Sterne vom Himmel
hinein
in deine Hand

kĂŒhn
leises LĂ€cheln stehend sterbend still
als gÀbe es nur uns

taub
hinein in die Welt aus TrÀnen der Hoffnung
die du fĂŒr dich denkst

wenn
wir noch Kinder wÀren
wĂŒrden wir klettern
den Fels schlafend fangen

und
du
siehst die Liebe des Lebens
klar wie Sterne
durchs Teleskop

so
nah wie der Atem Spuren malt
in Gedanken
die Liebe tragen

doch
bleibt
dein Wunsch unsichtbar
weils ein ewiger ist
ewig im Nichts

doch
ist
sie so schön im Schnee,
im faltigen Wind der Vergessens
fĂŒr heute Nacht
wie
ihre Augen erfrieren in deinem Blick
die Weite im Jetzt
im Ruin der Vernunft
fĂŒr heute Nacht

wie
das Weiß sich legt
wie der Traum in den Schlaf
gebettet so zart

halt
deine HĂ€nde hier auf
wenn KĂ€lte eintritt
der Frost langsam ruft

so
oft
singt ihr LĂ€cheln fĂŒr dich
wie Wind dein Haar umspielt

nichts
ist so wahr
wie ein Moment
wie Vergessen

der Winter kommt wieder
jedes Jahr



Kommentieren