Winterlied
Es ist ein Winterlied,
ruhig und schön und kalt
es
ist Platz hier für dich
hier und jetzt
Schnee schwimmt in dich blind
vom
Tau
dunkel der Dämmerung
suchst du das einfachste Wort
das bleibt
die
Zeit
verschwendet sich selbst
doch immer kannst du sie kosten
leicht wie ein Kuss
so
kalt
fallen die Sterne vom Himmel
hinein
in deine Hand
kühn
leises Lächeln stehend sterbend still
als gäbe es nur uns
taub
hinein in die Welt aus Tränen der Hoffnung
die du für dich denkst
wenn
wir noch Kinder wären
würden wir klettern
den Fels schlafend fangen
und
du
siehst die Liebe des Lebens
klar wie Sterne
durchs Teleskop
so
nah wie der Atem Spuren malt
in Gedanken
die Liebe tragen
doch
bleibt
dein Wunsch unsichtbar
weils ein ewiger ist
ewig im Nichts
doch
ist
sie so schön im Schnee,
im faltigen Wind der Vergessens
für heute Nacht
wie
ihre Augen erfrieren in deinem Blick
die Weite im Jetzt
im Ruin der Vernunft
für heute Nacht
wie
das Weiß sich legt
wie der Traum in den Schlaf
gebettet so zart
halt
deine Hände hier auf
wenn Kälte eintritt
der Frost langsam ruft
so
oft
singt ihr Lächeln für dich
wie Wind dein Haar umspielt
nichts
ist so wahr
wie ein Moment
wie Vergessen
der Winter kommt wieder
jedes Jahr