Ping Pong
Ist dieses Licht denn wirklich für mich?
Es ist so ungewohnt, wie es auf mich scheint
und ich bleib noch stehen
umgepolt und ungepolt
zwischen Herz und Kopf
zwischen dem Puls und Stillstand
verwelkt es ganz langsam im Siedepunkt des Verstandes
und keines der Mädchen mit Augen wie zwei Leben aus meinen Illusionen
wird stehen bleiben und schauen wie es aus der Anmut fällt
am falschen Tag und in der ganz privaten Dunkelheit
liegenbleibt
mir wurde gesagt auf mein Herz zu hören,
doch ist es völlig egal
es führt nur immer schneller dazu, dass man wieder schreit
tiefer greift
in den wunderschönen Blick der Hilflosigkeit
reib dich an mir auf
ich trage zehnmal eine neue Haut
ich brauche es,
zerfließe leicht in Luft
lass mich laufen, ruf mich nicht zurück
meine Stimme bleibt, weil ich Lieder schreib
ich lieb es weit zu blicken und kurz zu sehen
lieb es Zeit zu töten,
die Spirale aus deinem Auge,
und ich weiß nicht warum es Lampen gibt
ist dieses Licht denn wirklich für mich?
Ist dieses Licht denn wirklich für mich?
Es ist so ungewohnt,
unter meiner Haut kriecht noch die Zeit und alles wird schnell
ich trage das Schnelle davon und genau da fängt der Haken das Lachen an
schaukelt in Sexualität
Primaten spielen und zerfallen aus dem Dunst der Verklärung in Scherben zu Füßen
man findet niemals diesen einen Mittelpunkt des Lächelns,
weder in der Schönheit eines Körpers, noch in Köpfen und Gedanken wieder
du stehst kilometerweit in meinem Kopf und dein Fuß beginnt übel zu riechen
mir wurde gesagt immer nach dem Puls der Zeit zu gehen
doch eben da fängt das Leben an hektisch zu werden
ich ziehe mich zurück wie der Wind eines Sturmes
es bleibt noch mein Atem
ich höre die Jahre des Erzählens, Jahre die vielleicht Veränderung sehnen
doch es bleibt meine Figur, dich immer wieder werfe und werfe,
ohne, dass sie den Boden berührt
ich spiele Ping-Pong in Luftwindungen