Nebensächlich
Und ich
ja und ich bleib hier stehen
weil wir diese Welt nicht sehen
Die Szenerie ähnelt sich wie immer
es ist alles ein Summen im Nebel
lass mich ruhig gehen
denn ich gehe nirgendwohin
kauf mirn Regenschirm wenn es regnet
das Wetter zieht vorbei
und ich bleib noch ein bisschen hier
stehen
seh
all die Gesichter
schau dir nach der Arbeit
in die Augen und du weist was
Glück ist
ganz sicher
dieser Blick wird nicht lügen
du wirst hier siegen
in allen Disziplinen
schick mir diese
Zweifler
ich zerreiße sie
mit bloßen Händen
Und sie
steht wieder auf und geht
ich will ein bisschen Süden,
ein wenig Liegen und Schweigen
greif diesen reglos hoffenden Sturm
an der Wurzel seines Wirbels
der gehauchten Idee
und bleib
doch hier
zu zweit
ist es schön
zu sein
„Mal das aus“, sagt er
und ich lach ihn aus
weil er mir gar keine Farbe gegeben hat
nur tausend weise Blätter
doch er scheint es ernst zu meinen
und deckt mich damit ein
bis mir nichts mehr bleibt
außer wieder Licht zu suchen
ich zerreiße Papiere
doch bleibt mir nur wieder
Papier um Papier
und ihr Gedanke für mich, für uns
und es
scheint schon um die Ecke entschlichen
wenn ich ruhig bin lache
ich mich selbst aus
sprech Gedanken aus
und es wird nebensächlich
so nebensächlich