Last Week

So, nach gefühlten 10 Jahren schriftlicher Abstinenz hier im son kas Blog, gibt’s auch mal wieder Neuigkeiten von mir. Ich bin Teil einer Compilation namens In bpm. 10 Leute haben aus einem vorgegebenen Lied gesampelt und Beats daraus gebastelt. Neben meiner Wenigkeit ist auch postrap Labelmate smokey131 mit einem Lied vertreten.

Mein Beitrag:

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Ein Schritt zuviel

Der Beat vom nächsten Track ist wieder von dem sehr talentierten locoto, mit dem ich hoffe in Zukunft ein Projekt verwirklichen zu können. Eigentlich ist der Beat auch zu gut für diese schnelle und nie beendete Aufnahme, aber der Herr ist kreativ genug, dass da noch Besseres folgen wird.

Der Text dieses Songs entstand aus einer sehr konkreten Situation vor einigen Jahren. Schreibtischstuhl, vor sich hinsitzend, Versuche Ratschläge zu geben, zum Beginn des Beziehungsscheiterns. Und dabei selber genau in der selben Situation: wer ist wohl der Idiot an der anderen Seite ist, der ihr jetzt Ratschläge gibt.


Das falsche Wort

Und hier das letzte Stück aus dem Projekt mit dem Superproducer Desad. Dies ist der Älteste und steht somit auch am Anfang der ganzen Geschichte mit dieser Liebe, am Anfang einer Ungewissheit, einer Zerrissenheit, zwischen Ja und Nein, immer nur das falsche Wort parat.


Kein Meer mehr

„Kein Meer mehr“ liegt mir vor allem wegen dem Text am Herzen. Deswegen will ich auch gar nicht viel dazu sagen. Es ist glaube ich mein bester Text über Revolution oder so ähnlich.

Der Beat ist noch sehr sessionartig vom Arrangement und auch der erste, wo ich mich mal als ambitionierter Gitarrenklimperer versucht habe. Er hätte wahrscheinlich noch mehr Potential gehabt, wenn man Zeit reinstecken würde. Aber trotzdem ist es auch so noch fresh. Die Aufnahme ist mal ein schnelles One-Take gewesen, hat nicht mal Doppels. Checkt den rohen Scheiß vom Herzen und so.

Viel Spaß

Hier der Text:

Schwarz
tiefes Schwarz legt sich in deinen Hals
alles ist ein letztes Geräusch der surrenden Maschinen
ein letzter Seufzer
und ich bleib noch einen Moment liegen
grabe meinen Hinterkopf in den Sand
und nehme deine ganze Kraft mit
irgendwohin
es fühlt sich so weich an
es fühlt sich so weit an
weit ab weit mehr
weit seh ich auf das Meer hinaus
ein Blick über tausend Herzen und Seelen in Sehnsuchtssalzen badend,
für eine Sekunde des Atmens, am Meer
für eine Sekunde des Atmens, am Meer

Tausend
Tränen Tausend seh ich ragen aus dem Bauch des Meeres
nackte Körper voll Blut und Tränen der stählernen Langeweile
Perspektivteufel tanzen sie zu Grunde
sie stehen auf im Meer und kommen immer näher
ich liebe ihren Atem,
die Kraft der geballten Resignationswut
Pupillen wie Taschenlampen im Dunkel zu schreiendem Leben
sie stehen auf im Meer und beginnen zu leben
werden zu Wasser
das Salz des Meeres sind ihre Tränen
die Wellen die Vielfalt des Aufbruchs, den sie treiben
niemals endende, hypnotische Hektik der Ruhe im Aufruhr
und ich gehe einen Schritt hin zu ihnen,
ein Schritt zum Meer
und lass dich dort liegen
du kaust noch ein bisschen auf dem Sand in den letzten Momenten vor dem Ersticken,
kein Husten, kein Zucken,
so leise, so leise

und ich stehe hier am Meer während der Sturm aufzieht
der Wind reist an meinen Haaren mit kratzigen Fingernägeln
die Gischt spuckt mir Tränen auf die Lippen, lässt mich neue Sehnsucht schmecken.
Und ich stampfe meine nackten Füße mit der ganzen Kraft
die noch vorhanden ist in den erkalteten, nassen Sand vor mir
ich seh die Hand von dir, so tot
ich breite meine Arme aus und versuche in dem Sturm zu fliegen,
so dunkel, so dunkel, wie es noch niemals zuvor war
es gibt die absolute Dunkelheit in diesem Sturm und keine Zeit danach
es gibt kein danach,
so stark reist er mich auf,
der Himmel schreit mich an,
reißt an mir,
nagt an mir,
und ich schwebe, ich fliege, ich fühle wieder

im dunklem Auge des Sturmes
aus eurem Meer

es gibt kein Meer mehr

Lass mir doch bitte nur diesen Moment bevor ich vergesse,
bevor ich vergesse, dass alles ein Traum ist, ich wieder aufwache
und sehe, dass es nur wir zwei sind,
so tot am Strand ohne Meer


Bit-Tuner Remix von Irritation

Yeah!

Viel mehr Worte braucht es eigentlich nicht für den heutigen verspäteten Freitags- also eigentlich Samstagstrack. Der Meister der Weltuntergangsbeats Bit Tuner hat vor geraumer Zeit mal einen Remix zum son kas Album geschraubt. Natürlich ein übernatürliches Bassgewitter oder so ähnlich.

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Neuer son kas Track auf mism 10″

Ab heute kann man die neueste 10“ von Mism Records vorbestellen. Und ja, ihr ahnt es: wir sind mit einem Track darauf vertreten. „Friede und Busen“ ist stark beeinflusst von unseren Liveauftritten, wo wir immer beide an Mpc und Effektgeräten Lärm machen. Und so der erste Track, der auch in dieser Art komplett gemeinsam entstanden und produziert wurde. Er könnte andeuten in welche Richtung wir uns vielleicht bewegen. Aber wahrscheinlich sehen wir das in einem Monat schon wieder ganz anders.

Jedenfalls ist es ein Hit und wir sind stolz und dankbar auf der 10“ vertreten zu sein. Das Intrumental ist auch mit drauf.

Neben uns ist Ancient Myth auf einen Beat von Scott da Ross am spitten und The Whoolgatherers. Auch beides Hits. Bestellt euch die 10“. Es gibt nur 300 Stück und erfahrungsgemäss sind die recht schnell weg…

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